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Anwendung von Backpulver

Die Dosierung von Backpulver zur entsprechenden Menge Mehl sollte sehr konsequent eingehalten werden. Üblicherweise sind dazu Mengenangaben auf den Vorratspackungen und die Backpulvertüten werden konkret für 500 g Mehl angeboten. Bei manchen Rezepten wird etwa ein gestrichener Teelöffel Backpulver benötigt. Auch hier bietet sich vor allem dem Laien an, wirklich das Backpulver auf einem durchschnittlich großen Teelöffel glattzustreichen (entweder mit einem Messer oder – bei etwas geübten Händen – indem man den Löffel an der geraden Schnittkante der Tüte abstreift). Wie genau das Backpulver portioniert sein soll, ergibt sich allein aus der Feststellung, dass eine Packung mit 16,5 g Backpulver auf 500 g Mehl abgestimmt ist – das entspricht einem Verhältnis von 1 zu 30. Angesichts dieses scheinbaren Missverhältnisses wird klar, wie wirkungsvoll Backpulver ist, da es über „Aufgehen“ oder „Nichtaufgehen“ des Teiges entscheidet.
Backpulver kann seine Konsistenz und Wirksamkeit jedoch nur entfalten, wenn zum richtigen Zeitpunkt diejenige Einwirkung erfolgt, die den Backtrieb auslöst, also Wärme und Feuchtigkeit. Daher sollte der angerührte Teig entweder kühl zwischengelagert oder im vorgeheizten (!) Backofen dem Backvorgang zugeführt werden. Entsprechend ist Backpulver auch trocken und kühl zu lagern. Tütchen, die Feuchtigkeit gezogen haben, enthalten in der Regel kein effektives Backpulver mehr. Daher empfiehlt es sich, Umverpackungen (Folie) oder entsprechende Gefäße zur Aufbewahrung zu nutzen.

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